- Project:
- WB Josefhof / KOMPETENZZENTRUM FÜR GESUNDHEITSFÖRDERUNG
- Date:
- 2014
- Location:
- Graz A
- Photo:
- -
- ***:
© Render: p-run.com
VAEB
KOMPETENZZENTRUM FÜR GESUNDHEITSFÖRDERUNG JOSEFHOF NEU GRUBENHUNT GRAZ-WEINITZEN, SCHÖCKLUMLAND
Ausgangslage, Erschliessung:
Die aus mehreren Teilen bestehende und über Jahrzehnte gewachsene Anlage liegt am nordöstlichen hügeligen (Hauenstein) Stadtrand von Graz, an/auf einer Geländekuppe, umgeben von grossräumigen Wies-enflächen – ehemals landwirtschaftlich genutzt (Rinderbewirtschaftung) - und zusammenhängenden Waldflächen.
Die Baumassen werden über den Haideggerweg von Ost und West er-schlossen, sind momentan durch die alte Strassenführung – jetzt nur mehr interne Erschliessung – räumlich getrennt, bzw. über die mittigen Parkierungsflächen verbunden.
Diese Trennung soll nun aufgehoben werden, auf Grund der immensen Flächenreserven (Gesamtareal rund 55 Hektar) wird die neue, nunmehr grössere Baumasse auf die nach Süden abfallende Wiesenfläche ver-legt – trapezförmiger, schräger Bauplatz. Das ermöglicht die Kopplung mit dem ältesten Teil der Anlage - Johannhof – und eine organische Gruppierung der Funktionen und Baukörper.
Der jetztige Josefhof wird abgebrochen – freie Sicht nach Westen, Be-sonnung, Schöcklblick.
Neue Gestaltung
Die vom Errichter definierten umfangreichen Funktionen und die für die Zukunft ausgelegten Inhalte bedingen einerseits eine Vergrösserung der Baumassen und Volumen, andererseits soll eine, der neuen Lage best- möglichste Einbettung in die Topographie – sichelförmiger, nach Süden abfallender, in der Mitte leicht gefalteter Hang – mit entsprechenden Be- sonnungs- und Ausblicksqualitäten erfolgen.
Davon abgeleitet wurde vorliegende Form entwickelt: Der Bogenform der Hangschichten folgend wird am oberen Rand des Hanges – Kuppe, Hochpunkt – etwas vom internen Erschliessungs-weg/Parkierung abgesetzt, ein länglich gebogener, polygonal verformter Baukörper in das Gelände eingesetzt und durch Einschnitte zusätzlich akzentuiert.
Die Geländefalte des Hanges wird als geometrische Achse zentral durch das Objekt geführt, an ihr münden im Tiefpunkt des Hanges die Bezugs-achsen der Einschnitte (Lage neuer Teich), an ihrem oberen Ende wird orthogonal die neue Parkierung angesetzt.